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Umwelt

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Das ZENTRUM steht für eine nachhaltig und zugleich sinnvoll gestaltete Politik in den Bereichen Natur- und Umweltschutz. Bei staatlichen Steuerungseingriffen muss stets die finale Konsequenz der Maßnahme hinterfragt und bewertet werden.

Grünrechnen statt Greenwashing

Es darf nicht sein, dass eine Produktionsstätte aus Deutschland aufgrund staatlicher Auflagen in ein anderes Land verlegt wird, weil es dort keinerlei vergleichbare Auflagen gibt und der Verbraucher letztlich das gleiche Produkt mit einer erheblich schlechteren ökologischen Bilanz erhält. Das ist global unsolidarisch und schwächt den Standort Deutschland.

Konsens statt Zwang

Bei allen natur- und umweltschützenden Maßnahmen, ist stets auch die soziale Verträglichkeit zu prüfen. Nur wenn diese gewährleistet werden kann, ist der notwendige bürgerliche Konsens gegeben und ein Umdenken wird von allen mitgetragen. Frei von ideologischen Haltungen, muss sich das Sinnvolle für das Erreichen eines sozial verträglichen Umweltschutzes durchsetzen.

Vermeintlich grün von grün unterscheiden

Wir legen Wert auf den Schutz unserer Umwelt, unserer Natur und damit unserer Heimat. Wir wollen sie so wenig wie möglich beschädigen, bestenfalls gar nicht. Und wo wir sie beschädigt haben, wollen wir den Schaden so gut wie möglich beheben. Vielfach schaden gerade vermeintlich grüne Energiequellen unserer Natur. Damit muss Schluss sein. Die Windkraft kann in begrenztem Maße sehr wohl einen Teil des Energiemix für unser Land abdecken, dennoch verschließen wir die Augen nicht davor, dass sie nachteilige Erscheinungen für Mensch und Umwelt mit sich bringt. Der Bau neuer Windkraftanlagen muss zum Schutze von Anwohnern, Landschaft und Tieren strengen Regeln unterliegen. Wir werden keine Umgehung von Abstandsregeln beim Bau neuer Windkraftanlagen zulassen.

Lebensräume schützen, Artenvielfalt erhalten

Fläche ist knapp und endlich, gerade in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland. Daher sollten wir verantwortungsbewusst mit unseren Kapazitäten und Ressourcen umgehen. Schon viel zu lange registrieren wir einen massiven Verlust an Tier- und Pflanzenarten; selbst in Schutzgebieten ist der Erhalt ihres Lebensraumes faktisch nicht garantiert. Naturschutzgebiete sollen die Artenvielfalt erhalten und den gefährdeten Arten einen Rückzugsraum bieten. Daher setzen wir uns dafür ein, dass in Schutzgebieten keine Pestizide mehr eingesetzt werden dürfen, die die dort lebenden Tiere und Pflanzen schädigen können. Das gilt für unsere Küsten, Berge, Wiesen und Moore, aber insbesondere auch für unsere Wälder. Der heimische Wald ist die grüne Lunge unseres Landes und übernimmt in Zeiten des Klimawandels eine wichtige Aufgabe. Der Zustand unserer Wälder muss daher verbessert werden.

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